Die Wasserqualität in der Stadt Zürich

Image by <a href="https://pixabay.com/users/Sonyuser-11407366/?utm_source=link-attribution&amp;utm_medium=referral&amp;utm_campaign=image&amp;utm_content=4636745">Jörg Vieli</a> from <a href="https://pixabay.com/?utm_source=link-attribution&amp;utm_medium=referral&amp;utm_campaign=image&amp;utm_content=4636745">Pixabay</a>Das weiche Wasser in Zürich

Das Zürcher Wasser, auch als "Züriwasser" bekannt, stammt zu ca. 70% aus dem Zürichsee, zu ca. 15% aus Quellen und die restlichen 15% entspringen dem Grundwasser. Die Wasserversorgung Zürichs beliefert nicht nur Zürich mit hochqualitativem Trinkwasser, sondern auch noch 67 weitere Gemeinden.

Dass das Wasser in Zürich den meisten Menschen sehr gut schmeckt, liegt auch an der niedrigen Härte des Wassers.

 

Die Wasserhärte in Zürich beläuft sich auf 14-19°fH bzw. 7-10°dH. Die Grenzwerte für weiches Wasser liegen bei 8,4°dH oder 15°fH. Somit ist das Trinkwasser in Zürich weich bis mittelhart.

 

Diese Einheiten (°fH=französische Härte, °dH=deutsche Härte) beziehen sich auf die gelösten Mineralstoffe des Wassers, insbesondere die Ionen der Erdalkalimetalle Magnesium und Calcium. Magnesium und Calcium können schwerlösliche Verbindungen bilden, die im normalen Sprachgebrauch als "Kalk" bezeichnet werden. Je mehr Mineralstoffe im Wasser enthalten sind, desto „härter“ ist das Wasser.

Das Wasser vom Versorger: Spitzenqualität

Die allgemeine Wasserqualität in Zürich ist ausgezeichnet. Diese Qualität des Trinkwassers kann nur gewährleistet werden, indem es häufig unter strengen Vorlagen kontrolliert wird. In dem Bereich der Trinkwasserkontrollen sind die Auflagen so streng wie für kaum ein anderes Lebensmittel. Pro Jahr erfolgen nahezu 5000 Wasseranalysen in Zürich. Hierbei werden mikrobiologische und chemische Kontrollen durchgeführt. Die mikrobiologischen Analysen ergeben meist eine absolute Unbedenklichkeit des Wassers bis zum Hausanschluss. Diese optimale Qualität wird durch eine moderne Aufbereitungsanlage ermöglicht.

 

Zürcher Wasser – nur wenig Nitrat

Chemische Analysen ergeben, dass die Nitratbelastung im Trinkwasser in der Regel bei etwa 10 Milligramm pro Liter liegt. Der gesetzliche Rahmen sieht jedoch eine maximale Nitratbelastung von 40 Milligramm Nitrat pro Liter als unbedenklich an - also wird der gesetzliche Rahmen nur zu 25% ausgeschöpft. Nitrat kommt zwar auch in natürlichem Maßstab in Böden vor, jedoch deutet eine erhöhte Nitratbelastung im Grundwasser auf eine deutlich erhöhte landwirtschaftliche Nutzung hin, da Nitrat ein Bestandteil von Düngern ist.

 

Züriwasser – schonend für den Geldbeutel

Im Schnitt kostet Mineralwasser aus dem Supermarkt pro Liter etwa das 1000-fache von frisch aus dem Wasserhahn gezapftem Wasser in Zürich. Doch das ist nicht der einzige Effekt, der ökonomisch zu Buche schlägt. Durch den geringen Kalkgehalt im Wasser ist der Verbrauch an Waschmitteln geringer, was wiederum den Geldbeutel schont. Leitungswasser ist außerdem in der Regel deutlich umweltfreundlicher. Folglich ergeben sich durch die Verwendung und den Konsum des Leitungswassers in Zürich langfristig Vorteile gegenüber dem Kauf von Flaschenwasser.

 

Warum ist ein Trinkwassertest sinnvoll?

Obwohl die Wasserqualität in der Schweiz streng überwacht wird, können bis zum hauseigenen Wasserhahn trotzdem Verunreinigungen ins Wasser gelangen. Ab dem Hausanschluss ist der Hausbesitzer selbst für die Einhaltung der Wasserqualität verantwortlich.
Schwermetalle, bakterielle Verunreinigungen oder andere Schadstoffe sind mit bloßem Auge oft nicht zu erkennen. Einen umfassenden Überblick über die eigene Wasserqualität erhalten Sie deshalb am besten mit einer professionellen Laboranalyse Ihres Trinkwassers. 

Aus diesen Gründen lohnt es sich, eine Wasseranalyse durchzuführen:

Sie trinken regelmäßig Leitungswasser. 
 Ihr Leitungswasser hat einen auffälligen Geschmack, Geruch oder eine trübe Färbung.
 In Ihrem Haushalt leben Personen, die besonders von verunreinigtem Wasser betroffen sein können, z.B. Babys oder Schwangere.
Sie verwenden Ihr Trinkwasser für die Zubereitung von Babynahrung.
Sie besitzen einen Wassersprudler, für den Sie Ihr Leitungswasser verwenden.
Sie sind sich unsicher, welches Leitungsmaterial in Ihrem Haus verbaut wurde und möchten eine Belastung durch Schwermetalle ausschließen.


Weiterführende Infos:

Stadt Zürich: Wasserversorgung

Die Wasserqualität in der Stadt Zürich

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Das Zürcher Wasser, auch als "Züriwasser" bekannt, stammt zu ca. 70% aus dem Zürichsee, zu ca. 15% aus Quellen und die restlichen 15% entspringen dem Grundwasser. Die Wasserversorgung Zürichs beliefert nicht nur Zürich mit hochqualitativem Trinkwasser, sondern auch noch 67 weitere Gemeinden.

Dass das Wasser in Zürich den meisten Menschen sehr gut schmeckt, liegt auch an der niedrigen Härte des Wassers.

 

Die Wasserhärte in Zürich beläuft sich auf 14-19°fH bzw. 7-10°dH. Die Grenzwerte für weiches Wasser liegen bei 8,4°dH oder 15°fH. Somit ist das Trinkwasser in Zürich weich bis mittelhart.

 

Diese Einheiten (°fH=französische Härte, °dH=deutsche Härte) beziehen sich auf die gelösten Mineralstoffe des Wassers, insbesondere die Ionen der Erdalkalimetalle Magnesium und Calcium. Magnesium und Calcium können schwerlösliche Verbindungen bilden, die im normalen Sprachgebrauch als "Kalk" bezeichnet werden. Je mehr Mineralstoffe im Wasser enthalten sind, desto „härter“ ist das Wasser.

Das Wasser vom Versorger: Spitzenqualität

Die allgemeine Wasserqualität in Zürich ist ausgezeichnet. Diese Qualität des Trinkwassers kann nur gewährleistet werden, indem es häufig unter strengen Vorlagen kontrolliert wird. In dem Bereich der Trinkwasserkontrollen sind die Auflagen so streng wie für kaum ein anderes Lebensmittel. Pro Jahr erfolgen nahezu 5000 Wasseranalysen in Zürich. Hierbei werden mikrobiologische und chemische Kontrollen durchgeführt. Die mikrobiologischen Analysen ergeben meist eine absolute Unbedenklichkeit des Wassers bis zum Hausanschluss. Diese optimale Qualität wird durch eine moderne Aufbereitungsanlage ermöglicht.

 

Zürcher Wasser – nur wenig Nitrat

Chemische Analysen ergeben, dass die Nitratbelastung im Trinkwasser in der Regel bei etwa 10 Milligramm pro Liter liegt. Der gesetzliche Rahmen sieht jedoch eine maximale Nitratbelastung von 40 Milligramm Nitrat pro Liter als unbedenklich an - also wird der gesetzliche Rahmen nur zu 25% ausgeschöpft. Nitrat kommt zwar auch in natürlichem Maßstab in Böden vor, jedoch deutet eine erhöhte Nitratbelastung im Grundwasser auf eine deutlich erhöhte landwirtschaftliche Nutzung hin, da Nitrat ein Bestandteil von Düngern ist.

 

Züriwasser – schonend für den Geldbeutel

Im Schnitt kostet Mineralwasser aus dem Supermarkt pro Liter etwa das 1000-fache von frisch aus dem Wasserhahn gezapftem Wasser in Zürich. Doch das ist nicht der einzige Effekt, der ökonomisch zu Buche schlägt. Durch den geringen Kalkgehalt im Wasser ist der Verbrauch an Waschmitteln geringer, was wiederum den Geldbeutel schont. Leitungswasser ist außerdem in der Regel deutlich umweltfreundlicher. Folglich ergeben sich durch die Verwendung und den Konsum des Leitungswassers in Zürich langfristig Vorteile gegenüber dem Kauf von Flaschenwasser.

 

Warum ist ein Trinkwassertest sinnvoll?

Obwohl die Wasserqualität in der Schweiz streng überwacht wird, können bis zum hauseigenen Wasserhahn trotzdem Verunreinigungen ins Wasser gelangen. Ab dem Hausanschluss ist der Hausbesitzer selbst für die Einhaltung der Wasserqualität verantwortlich.
Schwermetalle, bakterielle Verunreinigungen oder andere Schadstoffe sind mit bloßem Auge oft nicht zu erkennen. Einen umfassenden Überblick über die eigene Wasserqualität erhalten Sie deshalb am besten mit einer professionellen Laboranalyse Ihres Trinkwassers. 

Aus diesen Gründen lohnt es sich, eine Wasseranalyse durchzuführen:

Sie trinken regelmäßig Leitungswasser. 
 Ihr Leitungswasser hat einen auffälligen Geschmack, Geruch oder eine trübe Färbung.
 In Ihrem Haushalt leben Personen, die besonders von verunreinigtem Wasser betroffen sein können, z.B. Babys oder Schwangere.
Sie verwenden Ihr Trinkwasser für die Zubereitung von Babynahrung.
Sie besitzen einen Wassersprudler, für den Sie Ihr Leitungswasser verwenden.
Sie sind sich unsicher, welches Leitungsmaterial in Ihrem Haus verbaut wurde und möchten eine Belastung durch Schwermetalle ausschließen.


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