Trinkwasserqualität nach Überschwemmungen und Starkregen

Image by <a href="https://pixabay.com/users/Hermann-130146/?utm_source=link-attribution&amp;utm_medium=referral&amp;utm_campaign=image&amp;utm_content=392707">Hermann Traub</a> from <a href="https://pixabay.com/?utm_source=link-attribution&amp;utm_medium=referral&amp;utm_campaign=image&amp;utm_content=392707">Pixabay</a>Bei Starkregen oder gar Überschwemmungen kann es immer wieder vorkommen, dass die Trinkwasserqualität lokal beeinträchtigt wird und vom Trinken abgesehen werden sollte. In Extremfällen kommt es auch vor, dass die Kanalisation überläuft und so diverse Schadstoffe freigesetzt werden.

Aktuell (August / September 2020) haben die Niederschläge zum Beispiel in Avegno im Tessin dazu geführt, dass Alertswiss eine Warnung herausgeben musste, das Trinkwasser nicht zu trinken, es nicht zum Kochen und auch nicht zum Waschen zu verwenden.
(
SRF, 30.08.2020)

Bakterien, Nitrate, welche zum Beispiel mit der Gülle auf die Felder ausgetragen werden, oder andere Schadstoffe können von der Oberfläche in Gewässer oder Grundwasser gespült werden und dann Wochen oder gar Monate später in der Wasserversorgung Probleme bereiten und Grenzwerte überschreiten. Oft kann man eine Verzögerung von einem Monat zwischen einem starken Niederschlag und dem Nachweis von erhöhten Mengen von Krankheitserregern in Flüssen und Seen beobachten, und bis zu zwei Monate bis diese im Grundwasser gefunden werden.

Nitrate werden im Körper von Säuglingen und Kleinkindern teilweise zu Nitrosaminen umgewandelt. Diese können krebserregend sein. Bei älteren Kindern und Erwachsenen hingegen stellt Nitrat aus der Ernährung kein gesundheitliches Problem mehr dar.
(
Schweizerischer Verein des Gas- und Wasserfaches)

Es sind jedoch nicht bloss Krankheitserreger oder andere natürliche Verunreinigungen, sondern auch Pestizide und Herbizide, welche in erhöhten Mengen transportiert werden während solchen Ereignissen.

Eine globale Studie hat extreme Wetterereignisse zwischen 1910 und 2010 untersucht, und gefunden, dass Starkregen und Überflutungen die häufigsten Ereignisse waren, welche vor Ausbrüchen von durch Wasser übertragenen Krankheiten stattfanden. Mehr als die Hälfte dieser Ausbrüche wurden durch kontaminiertes Trinkwasser verursacht.
(Cann KF, Thomas DR, Salmon RL, et al. Extreme water-related weather events and waterborne disease. Epidemiology and Infection. (2013). 131: 671-686)

Meist sind hierzulande gastrointestinale Krankheiten die Folge, aber auch Legionellen können Probleme verursachen. In gewissen Gegenden kann es nach Überschwemmungen oder Starkregen auch zu erhöhten Mengen an Schwermetallen kommen. Professionelle Wasseranalysen für Legionellen, Bakterien und/oder Schwermetalle finden Sie hier.

Trinkwasserqualität nach Überschwemmungen und Starkregen

Image by <a href="https://pixabay.com/users/Hermann-130146/?utm_source=link-attribution&amp;utm_medium=referral&amp;utm_campaign=image&amp;utm_content=392707">Hermann Traub</a> from <a href="https://pixabay.com/?utm_source=link-attribution&amp;utm_medium=referral&amp;utm_campaign=image&amp;utm_content=392707">Pixabay</a>Bei Starkregen oder gar Überschwemmungen kann es immer wieder vorkommen, dass die Trinkwasserqualität lokal beeinträchtigt wird und vom Trinken abgesehen werden sollte. In Extremfällen kommt es auch vor, dass die Kanalisation überläuft und so diverse Schadstoffe freigesetzt werden.

Aktuell (August / September 2020) haben die Niederschläge zum Beispiel in Avegno im Tessin dazu geführt, dass Alertswiss eine Warnung herausgeben musste, das Trinkwasser nicht zu trinken, es nicht zum Kochen und auch nicht zum Waschen zu verwenden.
(
SRF, 30.08.2020)

Bakterien, Nitrate, welche zum Beispiel mit der Gülle auf die Felder ausgetragen werden, oder andere Schadstoffe können von der Oberfläche in Gewässer oder Grundwasser gespült werden und dann Wochen oder gar Monate später in der Wasserversorgung Probleme bereiten und Grenzwerte überschreiten. Oft kann man eine Verzögerung von einem Monat zwischen einem starken Niederschlag und dem Nachweis von erhöhten Mengen von Krankheitserregern in Flüssen und Seen beobachten, und bis zu zwei Monate bis diese im Grundwasser gefunden werden.

Nitrate werden im Körper von Säuglingen und Kleinkindern teilweise zu Nitrosaminen umgewandelt. Diese können krebserregend sein. Bei älteren Kindern und Erwachsenen hingegen stellt Nitrat aus der Ernährung kein gesundheitliches Problem mehr dar.
(
Schweizerischer Verein des Gas- und Wasserfaches)

Es sind jedoch nicht bloss Krankheitserreger oder andere natürliche Verunreinigungen, sondern auch Pestizide und Herbizide, welche in erhöhten Mengen transportiert werden während solchen Ereignissen.

Eine globale Studie hat extreme Wetterereignisse zwischen 1910 und 2010 untersucht, und gefunden, dass Starkregen und Überflutungen die häufigsten Ereignisse waren, welche vor Ausbrüchen von durch Wasser übertragenen Krankheiten stattfanden. Mehr als die Hälfte dieser Ausbrüche wurden durch kontaminiertes Trinkwasser verursacht.
(Cann KF, Thomas DR, Salmon RL, et al. Extreme water-related weather events and waterborne disease. Epidemiology and Infection. (2013). 131: 671-686)

Meist sind hierzulande gastrointestinale Krankheiten die Folge, aber auch Legionellen können Probleme verursachen. In gewissen Gegenden kann es nach Überschwemmungen oder Starkregen auch zu erhöhten Mengen an Schwermetallen kommen. Professionelle Wasseranalysen für Legionellen, Bakterien und/oder Schwermetalle finden Sie hier.

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